Die
Zerstörung des NWO-Projektes (NEW WORLD ORDER)
HC
Strache
Aktuell
in Österreich: Zogaj-Akten
- Amtsmißbrauch
Heinz-Christian Strache (* 12.
Juni 1969 in Wien) ist ein österreichischer Politiker der Freiheitlichen Partei
Österreichs (FPÖ). HC Strache ist derzeit Bundesparteiobmann
und Klubobmann
seiner Partei im Nationalrat
sowie Landesparteiobmann
der FPÖ
Wien.
Strache nennt sich selbst HC Strache.
HC Strache besuchte
die Volksschule
Neulandschule 1975 bis 1979, die Hauptschule
Strebersdorf 1979 bis 1983 und ein Jahr lang die Handelsschule Weiss
in
Wien. Danach absolvierte er die vierjährige Lehrausbildung zum
Zahntechniker. HC Strache legte
die Studienberechtigungsprüfung
ab und begann ein Studium
der Geschichtswissenschaft an der
Universität Wien,
das er bald abbrach. Er machte sich
selbstständig
und gründete 1993 ein zahntechnisches
Unternehmen, das bis 2000 bestand.
HC Straches Kernthemen
sind
- Ausländerpolitik
(Asylmißbrauch),
- Sozialthemen
und
- die
öffentliche
Sicherheit.
Seine
politische
Linie wird im
innerösterreichischen Diskurs zumeist als rechtspopulistisch
charakterisiert und zeichnet sich durch
- Patriotismus
(„Österreich zuerst“),
- Kritik am Bilderberger Club
Europa ("Europäische Union"),
- Warnungen
vor Überfremdung
und
- zuletzt
verstärkt auch vor Islamisierung
(„Abendland in Christenhand“) aus.
Der
Politologe Anton
Pelinka
hält die Einschätzung als rechtspopulistisch
für eine böse Verharmlosung, die an einer
korrekten Klassifizierung vorbeigehe, und bezeichnet HC Strache
als
Rechtsextremisten. HC Strache verwehrt
sich
dagegen, ins „rechtsextreme Eck“ gestellt zu
werden, und meint, in
der FPÖ wäre kein Platz für
Neonazis. Eine
Klage gegen das
Nachrichtenmagazin Profil,
das HC Strache
in die
gesinnungsmäßige Nähe zu
nationalsozialistischen beziehungsweise rechtsextremistischen Kreisen
gestellt hatte, wurde abgewiesen.

HC Strache gegen Minarette (Minarettverbot
Die
Einschätzung sei laut Urteilsbegründung
zulässig, da die Zeitschrift
ihm nur
eine Nähe zu nationalsozialistischem
Gedankengut
zugesprochen habe, nicht
aber, daß er ein
solches Gedankengut in genügendem Maße selbst habe.
- HC Strache wurde
1991 Bezirksrat
und blieb bis 1996 in diesem Amt.
- Zwei
Jahre später
übernahm HC Strache
den Posten des FPÖ-Bezirksobmanns in
Wien-Landstraße.
- HC Strache
war außerdem Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ)
in Wien, der Jugendorganisation
der
FPÖ.
- 2001
wurde HC Strache
stellvertretender
Klubobmann der FPÖ im Wiener Landtag.
Kurz
nach Antritt sorgte eine
Presseaussendung für
Aufregung. Dabei lehnte HC Strache
das
Vorhaben der „Stadtbürgerschaft“ und das
Ausländerwahlrecht strikt ab. Als HC Strache
2004 Klubobmann der
Wiener FPÖ wurde, und somit
Hilmar Kabas
ablöste,
äußerte HC Strache
seine Forderung nach einem Antrag der
FPÖ im Hauptausschuß
des österreichischen
Nationalrats. Damaliger Streitpunkt war der EU-Beitritt
der
Türkei. In weiterer Folge wollte HC Strache
eine Volksabstimmung
durchsetzen, da die Bevölkerung den Türkei-Beitritt
mehrheitlich ablehne. HC Strache
galt jahrelang als politischer
Zögling Jörg Haiders.
- Er
vertrat als Wiener
Parteiobmann ähnliche
Positionen wie Jörg Haider in den
1990er-Jahren.
- Anfang
2005 begann er – kurz vor
der
Parteispaltung – sich von Jörg Haider zu
lösen.
- Er
kritisierte
offen Haiders Befürwortung des Beitritts der
Türkei zur Europäischen Union.
- Nach
mehreren
Wahlen in
den Bundesländern mit starken Verlusten
für die FPÖ wurden Gerüchte
laut, daß HC Strache
eine
Kampfkandidatur um den Posten des Bundesparteiobmanns gegen
Jörg Haiders
Schwester Ursula Haubner
in Erwägung
ziehen würde, um die Partei wieder auf eine betonter
deutschnationale Linie einzuschwören. Weder
bestätigte HC Strache
diese Gerüchte noch dementierte er
sie. Zu einem offenen Machtkampf zwischen Jörg Haider und HC Strache
kam es
jedoch nicht.
HC Strache,Heinz-Christian Strache
Im
April
2005 gründete Jörg Haider das Bündnis Zukunft
Österreich (BZÖ) und verließ
die Freiheitliche Partei
Österreichs
gemeinsam mit allen FP-Regierungsmitgliedern. Beim FPÖ-Parteitag am 23.
April 2005 wurde HC Strache
daraufhin zum
Bundesparteiobmann gewählt. Im selben Monat sorgte er mit
einer Plakatkampagne zur Landtagswahl in Wien für Aufsehen:
Nachdem schon 1996 der FPÖ-Slogan
„Wien darf nicht
Chicago werden!“ (in Anspielung auf das Chicago der 1920er
Jahre) für große Aufregung und Ablehnung gesorgt
hatte, ließ HC Strache,
auf eine Ausstellung in
der Kunsthalle Wien
Bezug nehmend – das Museum
wurde an der Frontseite mit
türkischen Fahnen behängt –
den Wahlslogan
„Wien darf nicht Istanbul werden!“ plakatieren.
Die
Kampagne wurden von mehreren Nichtregierungsorganisationen sowie von
politischen Gegnern als fremdenfeindlich
eingestuft. HC Strache
führte die Freiheitliche Partei
Österreichs
in die Wiener Gemeinderatswahlen am 23.
Oktober 2005, wo sie mit 14,8 % der Stimmen (5,3 Prozentpunkte weniger
als 2001 aber weit mehr als prognostiziert) drittstärkste
Partei wurde und 13 Gemeinderatssitze erhielt.
Ab
September 2005 schaltete die Freiheitliche Partei
Österreichs im
Wahlkampf zur
Nationalratswahl 2006 eine Kampagne (Anzeigen und Plakate), unter
anderem mit Aussagen wie „Deutsch
statt nix
versteh’n'“, „Daham statt
Islam“, „Herr im eigenen Haus bleiben“
und
„Pummerin statt Muezzin“. Auch gegen
Homosexuelle
wandte sich die Kampagne mit „Für
die
Ärmsten der Armen und nicht die Wärmsten der
Warmen“. Als Hauptverantwortlicher für
die als
fremdenfeindlich, rassistisch und homophob kritisierte Kampagne
gilt FPÖ-Generalsekretär
Herbert Kickl.
Parallel dazu
wurden in Tageszeitungen Inserate mit dem Titel „Soldaten
raus aus Afghanistan!“ geschaltet, in denen sich
die FPÖ
auch gegen den Ankauf der Eurofighter aussprach. Von
mehreren Organisationen wurden wegen der als rassistisch und verhetzend
angesehenen Slogans und wegen Aussagen wie „Dank
Schüssel und Co ist Österreich ein Magnet
für Asylanten. Viel zu viele davon sind kriminell“
Anzeigen wegen Verhetzung gegen HC Strache
erstattet. Die Anzeige gegen HC Strache
wurde nach der Nationalratswahl
am 16. Oktober 2006
zurückgelegt.
Neben Ausländern im Allgemeinen wurden zunehmend Moslems, auch
solche mit österreichischer Staatsbürgerschaft, und
der Islam zum Ziel der Angriffe HC Straches.
Ein „Kampf der
Kulturen“, zwischen „dem Islam“ und den
als traditionell christlich eingestuften westlichen Ländern,
somit auch Österreich, habe schon längst begonnen.
- Der
Islam
sei nicht nur eine Religion,
- sondern
ein totalitäres
Rechts- und Gesellschaftssystem und
- der
Islamismus
der Faschismus des 21. Jahrhunderts.
- Es
gebe unter
Moslems Rassismus
gegen Christen und die europäische Kultur.
- Der
Islam habe die Aufklärung nicht mitgemacht und
- sei
Politik, Gesetz und Religion
- HC Strache
forderte, wie auch Jörg Haider,
ein Bauverbot
für Minarette und
- Deutsch als Pflichtsprache
für Predigten in Moscheen.
Hans
Magenschab
vergleicht die Parolen der FPÖ
mit jenen Georg
von Schönerers,
einem der Gründerväter des
Dritten Lagers im 19. Jahrhundert. Die Reime kursierten damals vor
allem in den Burschenschaft, damals wie heute sollen damit Emotionen
bewirkt und die öffentliche Meinung polarisiert werden.
Bei
der Nationalratswahl 2006
erreichte die Freiheitliche Partei
Österreichs 11,0 % (+ 1,03
%) und damit, wie Die
Grünen, hinter denen sie mit 532 Stimmen
Differenz viertstärkste Partei wurde, 21 Mandate. Zur Zeit der
Regierungsbildung schloß HC Strache
mehrmals die
Unterstützung einer Minderheitsregierung der SPÖ
sowie die Bildung einer
Konzentrationsregierung nach Schweizer Modell
nicht aus.

HC Strache,Heinz-Christian Strache
2007
war HC Strache
mit seinem Parteikollegen Andreas Mölzer
an der
Gründung der EU-Parlamentsfraktion
Identität,
Tradition, Souveränität
maßgeblich
beteiligt. Allerdings wurde diese Ende desselben Jahres wieder
aufgelöst. Trotzdem hielt HC Strache
an der Neugründung
einer derartigen Partei fest und unterstrich öfters die
Zusammenarbeit mit gleichgesinnten ausländischen Parteien.
Weiters startete HC Strache
2007 die Kampagne
„Freiheit
für Südtirol”, mit
der HC Strache
die Erweiterung
der Autonomierechte Südtirols erreichen
will. HC Strache
steht daher
auch in einem Naheverhältnis
zu den Südtiroler
Freiheitlichen.
Beim 28. ordentlichen Parteitag der Freiheitliche Partei
Österreichs
in Innsbruck am 2.
Juni 2007, wurde HC Strache
mit 94,85 Prozent der Delegiertenstimmen zum Obmann
wiedergewählt.
- Nach der
Gründung des Kosovo im Jahr 2008 sprach sich HC Strache
in der serbischen Zeitung
Vesti gegen die
Unabhängigkeit des
Kosovo aus und bezeichnete
sich als Freund der
Serben.
Am
18. Mai 2008 fand der Parteitag
der Wiener FPÖ
statt. HC Strache
wurde mit 99,38 % der Stimmen als Landesparteichef
wiedergewählt. Im selben Jahr HC Strache
als Spitzenkandidat
der FPÖ bei der Nationalratswahl 2008
an.
- Seine
Partei erhielt bei
der Nationalratswahl
2008 unter
seiner Spitzenkandidatur 17,5 Prozent der Stimmen (Zuwachs von 6,5
Prozent
im Vergleich zu 2006) und damit 34 von 183 Sitzen im
österreichischen Parlament (Zuwachs von dreizehn Mandaten).
- Die
Freiheitliche Partei
Österreichs (FPÖ)
wurde damit drittstärkste
Partei vor dem Bündnis
Zukunft
Österreich (BZÖ) und den Grünen.
Teil 2 zu
HC Strache
Literatur
von HC Strache
- Keine
Zukunft ohne Werte. In: Andreas Mölzer
(Hrsg.): Was bleibt von der dritten Kraft? W3-Verlags-Gesellschaft,
Wien 2005, ISBN 3-900052-04-2, S. 41 ff.
- Neue Männer braucht das Land. Heinz-Christian
Strache im Gespräch mit Andreas Mölzer.
W3-Verlags-Gesellschaft, Wien 2006, ISBN 3-900052-09-3.
Literatur über HC Strache
- Heribert Schiedel: Der rechte
Rand. Extremistische
Gesinnungen in unserer Gesellschaft. Edition Steinbauer, Wien 2007,
ISBN 78-3-902494-25-2.
- Nina
Horaczek, Claudia Reiterer: HC Strache: Sein
Aufstieg, seine Hintermänner, seine Feinde. Ueberreuter, Wien
2009, ISBN 978-3800074174.

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